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Radtour von Eisenach nach Münster

gu-stuff | 4. August 2010

Länge: 370km

Dauer: 3,5 Tage

Am 2.8. gings mit dem Zug und dem vollbepackten Fahrrad nach Eisenach. Gestartet bin ich bei schönstem Regen, der erstmal alles (Schuhe, Poncho, Regenhose usw. ) nassgemacht hat. Ziel war es am ersten Tag 70-90km zu schaffen. Ich konnte leider nicht abschätzen was möglich ist und was nicht. Da hab ich mich auf jeden Fall kräftig verschätzt und habe 110km am Montag geschafft und bin in Hannoversch Münden gelandet. Der Zeltplatz direkt in der Stadt war super, da ich abends noch die Stadt anschauen konnte und mir ein Bierchen im Biergarten gönnen konnte.In ca 10h hab ich es also von Eisenach, die Werra entlang bis hin zum Anfang der Wesser geschafft.

Am nächsten Tag ging es um 6:30 aus den Federn, es hat die ganze Nacht geregnet und meine Dackelgarage war von außen schön nass. Tagesziel war es der Wesser zu folgen und dann irgendwann gen Westen zum Teuteborger Wald zu kommen. Sobald der Wesserradweg verlassen wurde, war es auch gleich viel leerer auf den Radwegen und es wurde auch viel steiler. Abends hab ich mir dann ein ruhiges Fleckchen Erde gesucht um mein 1Euro Zelt aufbauen zu können. War gar nicht so einfach einen Platz zu finden bei dem kein Hochstand in sichtweite war. Das Zelt war nun auch von innen nass, aber wozu hat man ein Handtuch dabei?

Nach einer regenreichen Nacht und einem klammen Schlafsack ging es gegen 7 Uhr weiter Richtung Ziel. Aber zuerst kam der schlmmste Anstieg der ganzen Tour. Für die ersten 7 km hab ich 1,5h gebraucht. Danach gings bergab mit 10km in einer halben Stunde schon wesentlich besser, dann wieder hoch und wieder runter usw. Ab Paderborn waren aber alle Berge verschwunden und es ging zügig durchs Flachland. Es ging sogar so zügig, dass ich überlegt habe 160km am Tag zu fahren und heute schon das Ziel zu erreichen, aber nach 105km war ich dann doch so kaputt, dass ich mir diesmal eine Herberge in der Nähe von Gütersloh gegönnt habe, da es wieder stark regnen sollt.

Am letzten Tag ging es dann recht flott und unspektakulär die letzten 60km nach Münster. Um 13:15 war ich dann am Ziel.

Fazit:

  • ich brauch einen neuen Poncho (schon besorgt)
  • ich brauch einen stabilen Fahrradständer, da der jetzige das Gepäck nicht aushält
  • ich brauch ein Zelt, was etwas dichter ist und trockener
  • ich brauche einen Kronjuwelenfreundlichen Sattel oder ich muss meine Kronjuwelen an den Sattel anpassen

ein paar Bilder:

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Flugplatz Zerbst

gu-stuff | 31. Juli 2010

Und noch ein LP Cache auf dem Rückweg von Brandenburg. Eigentlich waren es sogar mehrere und jeder davon war wirklich gut gemacht. Spaßige Stationen, geile Location. Man durfte am Seil hochklettern (wo ich kläglich gescheitert bin), Basketball (oder so ähnlich) spielen und in die Sauna. Zuerst ging es rauf und runter in einem ehemaligen Bahnhof, danach in die Sporthalle um sich fit zu halten. Nach dem Besuch vom riesen Hangar gings dann noch zum alten Tower mit Toppaussicht. Leider hatten wir nicht genug Zeit alles zu sehen und zu schaffen, deswegen müssen wir wohl noch mal her. Auch das hier sind Hinterlassenschaften der Russen, aber die Startbahn wird auch heute noch genutzt.

Fotos von http://www.stichindiebraut.de/

Sport Frei!
Sport Frei!
Sport Frei!
na wo isser?
Hangar von außen
Hangar von innen
Buh
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Die Stadt im Wald

gu-stuff | 30. Juli 2010

Diesmal ging es zum Lost Place Cachen bis nach Brandenburg. Zu fünft ins Auto gequetscht, in Ferienwohnung gehaust und dann einen Tag lang eine verlassene alte Stadt besucht. Bekanntlich ist ja Brandenburg extrem entvölkert, aber seit dem die Russen weg sind ist sogar eine ganze Stadt leer. Hier gibt es massenweise Theater/Kinosääle, leere Wohnhäuser und ein paar Bunker. Es handelt sich hierbei um eine militärische Siedlung, eine der größten in der ehemaligen DDR. Gleich in der Nähe ist auch der ehemals größte russische Militärflughafen in DDR (den wir natürlich auch besucht haben und auch dort waren wir in einem Bunker).

Insgesamt war die Runde GC17K3A nicht so spektakulär. Das lag hauptsächlich an den langweiligen Stationen. Die Location ist aber topp und der Ausflug war erholsam und hat in der fünfer Runde Spaß gemacht.

Fotos von http://www.stichindiebraut.de/

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